Singlebörsen: Liebe geht durch die Tastatur

Die besten Singlebörsen: Liebe geht durch die Tastatur

Die vier Hauptdarstellerinnen der Kultserie Sex and the City illustrieren das Singleleben als Frauen in einer Großtadt: Es wird der Eindruck erweckt, dass es nichts Schöneres im Leben gibt, als ein Single zu sein. Doch das reale Leben hat selten etwas mit einer TV-Serie zu tun − die meisten Singles sehnen sich nach einem Lebensgefährten.


41 Prozent aller Singles sind drei Jahre lang alleine, bis sie eine neue Partnerschaft beginnen; das hat eine Singlebörse im Rahmen der Studie[1] ermittelt. In dieser Zeit wünschen sich zwei von drei Frauen und 78 Prozent aller Männer eine neue Beziehung. Sie sind aktiv auf der Suche nach einem neuen Partner: Mehr als drei Stunden pro Woche investiert jeder Zweite in die Partnersuche.


Singlebörsen sind für einen Grossteil der Alleinstehenden die erste Anlaufstelle für einen neuen Kontakt. Vorbei sind die Zeiten, in denen man sich in eine Kollegin von der Arbeit oder den Postboten verliebt. Dank dem Internet ist die Auswahl an potenziellen Kandidaten größer denn je. Doch mit der wachsenden Anzahl an Portalen stellen sich Alleinstehende die Frage: Welche ist die beste Singlebörse?

Singlebörsen: Die Auswahl ist groß

Durch die wachsende Nutzung der Onlinesuche nach der großen Liebe gibt es immer mehr Singlebörsen im Internet. Auf den ersten Blick scheint das Angebot der Portale ähnlich zu sein − bei genauerem Hinsehen wird klar, dass der Teufel im Detail steckt. Die Webseite bestesingleboerse.info hat sich die Mühe gemacht und die Unterschiede der bekanntesten Singlebörsen aufgelistet. Die Webseite warnt unter anderem vor unseriösen Anbietern, bei denen die Kündigung kompliziert und langwierig ist; zu meiden sind auch Anbieter mit einem überdurchschnittlich hohen Männeranteil.


Auch das Deutsche Institut für Service-Qualität hat erkannt, dass viele Singlebörsen nicht das halten, was sie versprechen. Es testet seit Jahren Partnerbörsen im Internet und bemängelt die fehlende Transparenz bei der Preisgestaltung sowie den Service der Anbieter. Von neun getesteten Online-Singlebörsen im Jahr 2016 erhielten nur zwei das Qualitätsurteil gut, vier wurden mit befriedigend bewertet, zwei wurden für ausreichend befunden und eines erhielt das Urteil mangelhaft.

Die erfolgreiche Partnersuche kostet Geld

Zahlreiche Singlebörsen können kostenlos verwendet werden − wenn man auf einen Großteil der Funktionen verzichten kann. Die Kontaktaufnahme zu Singles ist meist Premium-Mitgliedern vorbehalten.


Wer also ernsthaft die Liebe seines Lebens online suchen möchte, sollte sich die Anbieter genau ansehen und ihre Geschäftsbedingungen studieren; viele Portale haben mehrmonatige Mindestlaufzeiten und nachteilige Kündigungsfristen. Auch die Transparenz ist ein Problem: Bei einigen Anbietern ist die Preisgestaltung erst nach der Anmeldung einsehbar.


Interessenten trennen die Spreu vom Weizen, indem sie die besonderen Funktionen einer Singlebörse analysieren: Das grundlegende Leistungsangebot ist bei den meisten Anbietern dasselbe; einige haben aber Extras wie die Veranstaltung von Single-Events oder detaillierte Persönlichkeitsabfragen im Angebot, andere punkten mit einer hohen Bedienungsfreundlichkeit.

Klasse statt Masse

Viele Singlebörsen werben mit ihrer großen Anzahl an Mitgliedern. Qualität geht bekanntlich vor Quantität − bei der Suche nach der großen Liebe trifft diese Weisheit ebenfalls zu. Nicht immer tummeln sich auf Singlebörsen Menschen, die die große Liebe suchen: Einige interessiert ein schneller Flirt, andere wollen lediglich eine Affäre.

Eine gute Singlebörse besitzt eine solide Suchfunktion, wo eine Zuordnung potenzieller Partner anhand der Angaben passgenau erfolgt. Auf diese Weise können Menschen, die auf der Suche nach einem Flirt oder einer Affäre sind, von Anfang an ausgeschlossen werden.


3 Alternativen zu Singlebörsen

Neben klassischen Singlebörsen haben sich in letzter Zeit speziellere Plattformen entwickelt, die eine kleinere Gruppe bedienen:


Dating-Apps: In Deutschland gibt es rund 49 Millionen Smartphone-Nutzer. Für viele ist das Gerät ein wahrer Helfer in ihrem Alltag und sie nutzen zum Auffinden potenzieller Partner. Diese Nachfrage haben kluge Entwickler erkannt und kurzerhand Dating-Apps entwickelt. Das Angebot der Apps ist sehr verschieden: Es reicht von klassischer Partnervermittlung über Casual-Dating bis hin zu unverbindlichen Abenteuern.


Casual-Dating: Casual-Dating scheint ein Revival der sexuellen Revolution aus den 1960er-Jahren zu sein: Damals wollten die Hippies ihre Vorstellung von Liebe und Partnerschaften aufbrechen, blieben aber ohne Erfolg. Die zweisame Beziehung hat bei Casual-Dating keine Priorität; stattdessen werden die Grenzen der Monogamie gesprengt − im Vordergrund steht der sexuelle Spaß, gerne auch mit mehreren Partnern.


Senioren-Partnersuche: Aufgrund der demografischen Entwicklung wächst die Anzahl der Senioren. Viele von ihnen haben ihren Langzeitpartner verloren, wollen ihr Leben aber nicht alleine verbringen. Partnerbörsen für Senioren richten sich exklusiv an die Generation 60 plus und ihre speziellen Anforderungen.